China Shopper Report 2017

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Das Einkaufsverhalten der Chinesen ist in einem rasanten Wandel begriffen. Längst spielt auch im Reich der Mitte der Bequemlichkeitsfaktor eine große Rolle. Statt daheim zu kochen und zu essen, gehen viele chinesische Konsumenten aus oder nutzen Lieferservices. Darauf müssen sich alle Anbieter von Fast Moving Consumer Goods (FMCG) einstellen. Zwischen 2013 und 2016 ist der klassische Lebensmitteleinzelhandel in China gerade einmal um drei Prozent gewachsen. Im gleichen Zeitraum stiegen die Ausgaben der Chinesen für Lebensmittellieferungen um 44 Prozent. Beim Außer-Haus-Verzehr waren es 10 Prozent. Zahlreiche Konsumgüterunternehmen haben darauf bereits reagiert. Sie beliefern nun auch Restaurants direkt oder investieren in verschiedene Außer-Haus-Kanäle.

Chinesische Marken im Aufwind

Auch andere Ergebnisse der aktuellen Studie sind für FMCG-Unternehmen, die in China aktiv sind, interessant:

  • Der chinesische E-Commerce wächst weiter – im letzten Jahr um 52,6 Prozent. 
  • Rund 7 Prozent aller Einkäufe des täglichen Bedarfs finden bereits online statt. Das ist eine Verdopplung innerhalb von zwei Jahren. 
  • Der Umsatz der Hypermärkte ging im letzten Jahr um 2 Prozent zurück, der der Supermärkte stieg um 2 Prozent. Gleichzeitig wurden über 7 Prozent mehr Convenience Stores eröffnet. 
  • Immer mehr Chinesen sind bereit, höhere Preise für hochwertigere Produkte zu zahlen, zum Beispiel bei Gesundheits- und Pflegeartikeln. 
  • Chinesische Konsumgütermarken wuchsen im letzten Jahr um 8,4 Prozent, während ausländische Marken mit einem Plus 1,5 Prozent nahezu stagnierten. 
  • Für einige Lebensmittel- und Getränkekategorien bergen Außer-Haus- und Convenience-Kanäle besonders hohe Umsatzpotenziale. 
  • Online bestellte und nach Hause gelieferte Lebensmittel legten seit 2013 jährlich um 40 bis 50 Prozent zu.

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